Guter Gastgeber sein – auch im Kleinen helfen

Foto: Nicki Pawlow

Foto: Nicki Pawlow

Elmar Stapelfeldt, Jahrgang 1968, ist Heilpraktiker und Ernährungsberater für Ayurveda-Medizin sowie wissenschaftlicher Mitarbeiter am Immanuel Krankenhaus Berlin in der Abteilung Naturheilkunde. Der studierte Indologe initiierte den ersten Master-Studiengang für Ayurveda-Medizin in Deutschland und wirkte so bei der akademischen Etablierung des Ayurveda im deutschsprachigen Raum mit. In privater Initiative hat Elmar Stapelfeld in den vergangenen Monaten ein Projekt ins Leben gerufen, welches persönlichen Kontakt zu geflüchteten Menschen in Zehlendorf sucht und sie bei der Integration in Gesellschaft und Arbeit unterstützt. Über dieses Engagement hat sich Jana Forsmann mit Elmar Stapelfeldt unterhalten.

Herr Stapelfeldt, Sie haben eine Initiative für geflüchtete Menschen ins Leben gerufen. Was war der Auslöser?

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29 Jahre am Immanuel Krankenhaus Berlin

Dr. med. Rolf Hauer ist seit 1987 Leitender Oberarzt und Chefarztvertreter der Abteilung für Innere Medizin, Rheumatologie und Immunologie am Immanuel Krankenhaus Berlin am Standort Wannsee. Am 28.07.2016 wurde er nach 29 Jahren in großer Runde verabschiedet. Kolleginnen und Kollegen sowie Wegbegleiter stellten neben seiner herausragenden medizinischen Kompetenz als Rheumaspezialist seine besonderen Eigenschaften in den Mittelpunkt ihrer Betrachtungen: seine Ruhe, seine Besonnenheit, sein zuhören können, sein verstehen wollen, sein im Team denken.

Wir haben dieses Ergeignis zum Anlass genommen, ihn nach seiner Berufung als Arzt, seiner Zeit im Immanuel Krankenhaus Berlin und seinen Plänen für die Zukunft zu fragen.

Leitender Oberarzt Dr. med. Rolf Hauer bei seiner Verabschiedung am 28. Juli 2016

Leitender Oberarzt Dr. med. Rolf Hauer bei seiner Verabschiedung am 28. Juli 2016

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Orlando und die baptistischen Gemeinden

Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei. Aber die Liebe ist die größte unter ihnen.
1. Korintherbrief 13,13

Nicht überall wo „Baptismus“ draufsteht, ist auch Baptismus drin. Das machen die Kommentare deutlich, die in einigen amerikanischen „baptistischen“ Gemeinden zu den Morden in Orlando geäußert wurden.

Alle sind willkommen Alle

Die Tragik an dem Ereignis wäre vor allem, dass nicht mehr Menschen dort umgebracht worden sind. Es wäre schade, dass der Täter seine Tat nicht zu Ende bringen konnte. Der Täter hätte mit seiner Tat nur dem Willen Gottes entsprochen. So predigt ein Pastor in Sacramento. Dies geschieht gleich am Tag, nachdem in Orlando 50 Menschen ihr Leben verlieren. Die Gemeinde, in der dies passiert, gehört zu keinem Gemeindeverbund. Sie nennen sich einfach so „Baptistengemeinde“. Damit entziehen sie sich der Auseinandersetzung und auch der Korrektur durch andere Christinnen und Christen. Mit diesem Gedanken könnte ich die Aussagen des Pastors dort einfach zur Seite schieben und nicht mehr beachten. Aber das will ich nicht.

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MS-Betroffene auf Kuba: Gemeinsames Leben mit Familie und Nachbarn

Austausch kann auch bei ernsten Themen Spaß machen: Die ehrenamtlichen Helferinnen vom Verein MS-Nurse e.V. besuchten Patienten zuhause

Austausch kann auch bei ernsten Themen Spaß machen: Die ehrenamtlichen Helferinnen vom Verein MS-Nurse e.V. besuchten Betroffene in Havanna

Multiple Sklerose (MS), diese Diagnose macht den Betroffenen Angst und lässt sie oft den Boden unter den Füßen verlieren. Und weltweit haben Menschen dasselbe Problem: sie und ihre Angehörigen sind überfordert. Deshalb hat der Verein MS-Nurse e.V. beschlossen, den Umgang mit der Krankheit international anzupacken, damit alle davon profitieren können.

Liane Schulze ist Pflegebereichsleitung der Neurologischen Abteilung mit Schwerpunkt „Multiple Sklerose (MS)“ in der Immanuel Klinik Rüdersdorf. Sie erlebt täglich, wie MS den Alltag von Menschen verändert: „Am Anfang standen bei mir Fragen um die Injektion von Medikamenten im Vordergrund. Aber das reichte nicht. Die Anforderungen an uns Krankenschwestern sind enorm gestiegen.“ Inzwischen erkennt man, wie wichtig es ist, den Patienten auch in schwierigsten Situationen immer wieder aufzufangen und die Familie und das sozialen Umfeld einzubeziehen.

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